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Exklusive Rathausführung,Schulen sind keine Unternehmen!

Exklusive Rathausführung,Schulen sind keine Unternehmen!

Exklusive Rathausführung für Lehrkräfte

 

Entdecken Sie das Wiener Rathaus aus nächster Nähe!

Bei einer Führung durch das historische Gebäude erhalten Sie faszinierende Einblicke hinter die Kulissen des Wiener Wahrzeichens.

 

6. Mai, 16:30 Uhr

Rathaus Wien

 


Schulen sind keine Unternehmen!
Bisher ein No-Go": Bildungsressort möchte Bildungserfolge an Schulen vergleichbar machen

Als Vorsitzender der Personalvertretung der Donaustadt sehe ich die im Artikel dargestellten Pläne, Bildungserfolge von Schulen miteinander vergleichbar zu machen, sehr kritisch!

 

Schulen sind keine Unternehmen. Bildung ist kein Markt, auf dem Konkurrenz automatisch zu Qualität führt. Schulen sollen nicht durch Wettbewerb auffallen, sondern durch pädagogische Qualität, Zusammenarbeit und Beziehungsgestaltung. Wer Schulen miteinander vergleicht, auch wenn es „nur mit ähnlichen Schulen“ geschieht, schafft unweigerlich Druck, Rangdenken und Ausspielmechanismen – zulasten jener Schulen und Lehrkräfte, die unter besonders herausfordernden Bedingungen arbeiten.

 

Gerade im Bildungsbereich wissen wir: Pädagogischer Erfolg entsteht durch Kooperation, nicht durch Konkurrenz. Schulen müssen voneinander lernen können, ohne ständig bewertet und etikettiert zu werden. Transparenz darf nicht zur verdeckten Schuldzuweisung werden.

Besonders problematisch ist, dass solche Maßnahmen das Risiko bergen, Lehrkräfte gegeneinander auszuspielen. Dem treten wir als Team Donaustadt entschieden entgegen. Lehrkräfte leisten tagtäglich Enormes – mit großem persönlichen Einsatz, oft unter schwierigen strukturellen Rahmenbedingungen. Anstatt sie weiter unter Rechtfertigungsdruck zu setzen, brauchen sie Rückhalt, Vertrauen und ausreichende Ressourcen.

 


Wir als Team Donaustadt stehen auf der Seite der Lehrkräfte, die sich täglich mit unglaublichem Engagement für ihre Schülerinnen und Schüler einsetzen.

 

Sie sind nicht das Problem – sie sind Teil der Lösung.

 

Abschließend sei deutlich gesagt: Neoliberale Steuerungslogiken haben im Bildungswesen nichts verloren.
Aber selbst in der Wirtschaft zeigt sich, dass reine Wettbewerbsmodelle ohne sozialen Ausgleich scheitern. In der Schule jedoch richten sie besonderen Schaden an. Bildung braucht soziale Verantwortung, pädagogische Freiheit und gemeinschaftliche Entwicklung – keine Rankings, keine Marktlogik, keinen Konkurrenzdruck.

Wenn wir Bildung ernst nehmen, dann stärken wir Menschen, nicht Tabellen.

 

Schulpolitik ist wie ein Hornbach– es gibt immer etwas zu tun. Aber entscheidend ist, dass man das Richtige tut!

 

 


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